Schneesicher

Beschneiung am Kreischberg

In den letzten Jahren, wo die Leistungsfähigkeit der technischen Beschneiung gefragt war hat der Kreischberg klar unter Beweis gestellt, dass Schneesicherheit groß geschrieben wird.

Trotzdem wurde die Beschneiungsanlage noch weiter ausgebaut.

Das „Herzstück“ der Beschneiungsanlage am Kreischberg ist der große Speicherteich. Er liegt auf 1.800 Meter Seehöhe und fasst 250.000 m³ Wasser – damit ist er der größte Beschneiungsteich der Steiermark.

115 km Rohrleitungen sind auf den Pisten verlegt und versorgen 147 Schneemaschinen.
Weiters wurde eine Kühlturmanlage errichtet, um das Wasser für die Beschneiung zu kühlen und so zusätzlich die Effizienz der Beschneiung zu steigern.

Mit dieser leistungsfähigen Beschneiungsanlage ist es möglich, über 90 Prozent des Schigebietes  in wenigen kalten Tagen zu beschneien!

So funktioniert die Schneeanlage

Technischer Schnee ist die Basis für eine optimale Schneelage im Skigebiet. Der Kreischberg verfügt über eine der leistungsfähigsten Schneeanlagen Österreichs. Im Wesentlichen besteht eine Schneeanlage aus drei Teilen:

Speicherteich

Hier wird das Wasser gespeichert und ein Vorrat angelegt, der dann im Winter verwendet werden kann. Ideal ist ein solcher Teich direkt am Berg, wie hier am Kreischberg.

Pumpen/Rohrleitungen/Hydranten

Um das Wasser am Berg zu verteilen gibt es so genannte Hydranten wo Schneerzeuger mit einem Schlauch angeschlossen werden können. Hydranten sind manchmal neben den Pisten

Schneeerzeuger

Wenn das Wasser beim Schneerzeuger angelangt wird das Wasser fein zerstäubt und dann entweder mithilfe eines Luftstrahls hinausgeschleudert „klassische Schneekanone“ oder die Wassertröpfchen fallen wie bei einer Schneilanze zu Boden. In beiden Fällen gefrieren die Wassertröpfchen während sie sich durch die kalte Luft bewegen. Danach ist der fertige technische Schnee verwendbar und garantiert ausgezeichnete Pistenverhältnisse.
Das Beschneiungssystem ist computergesteuert, weshalb die Schneeproduktion ideal abgestimmt auf die Wetterverhältnisse erfolgen kann. Technische Schneeproduktion ist allerdings nur bei Minusgraden möglich!